Startseite Home Suche Fotos Archiv Service Leserpost Redaktion Impressum Autoren Newsletter German-Circle

NACHRICHTEN ( 1 )

NEWS ARTIKEL
als PDF lesen | einen Leserbrief schreiben | diesen Artikel versenden | ... zurück
Deutschland Wirtschaft Bericht
Schandfleck gehört bald der Vergangenheit an
Bahnhofsvorstadt-Ruinen verschwinden
Großer Lebensmittelmarkt und knapp 100 Parkplätze entstehen
Redaktion: Andreas Köckert
Eingestellt am  01.10.2008 Aktualitätsende 11.10.2008
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Nachnutzungen, Verwertungen, Kopien (auch auszugsweise) dürfen nur mit dem Einverständnis der Autoren oder des Seitenbetreibers veröffentlicht werden.

Boizenburg/gc. Totgesagte leben länger: So einige Händler und Gewerbetreibende haben in der Bahnhofsvorstadt das Weite gesucht. Hauptgrund für die Geschäftsaufgaben oder Umsiedlungen an andere Standorte war vor allem die lang andauernde Bauphase des Eisenbahntunnels. Doch mit seiner Fertigstellung hat sich in dem Stadtteil viel getan. Neue Straßen nebst Bürgersteigen und ein  neuer Busbahnhof stimmten die Einwohner versöhnlicher. Jetzt soll auch der letzte große Schandfleck verschwinden - das völlig verwahrloste „Steinforth’sche Ruinengelände“ in unmittelbarer Bahnhofsnähe.

Die Abrissarbeiten laufen auf Hochtouren. Täglich wachsen die Betonberge und die Einwohner rätseln, was dort wohl entstehen soll. Marcel Rafi Bakhsh, der als Architekt das Areal beplant hat und auch die „areal“-Gruppe vertritt, erläutert: „Sämtliche Bauruinen auf dem Areal sowie vorn an der alten B 5 die Wohngebäude Nr. 10 und 12 werden abgerissen. Im hinteren Bereich entstehen für rund 1,3 Millionen Euro ein Norma-Nahversorger mit etwa 800 Quadratmetern Grundfläche und einem   Grundsortiment von 850 Artikeln an Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs sowie knapp 100 Parklätze.“

„Die Zu- und Abfahrt ist neben dem Caféstübchen geplant. Wo jetzt noch die Wohnhäuser stehen, wird ein Grünstreifen den dahinter liegenden Parkplatz begrenzen“, so der Planer weiter. Gehe es nach dem Willen von Norma, werde der Lebensmittelmarkt am 15. Dezember eröffnet, doch - „ich halte das für unrealistisch“. Das Bauzeitminimum nach dem Abriss betrage mindestens zwölf Wochen mit acht bis zehn Arbeitskräften. Hinzu kommen gewisse Betontrockenzeiten, die eingehalten werden müssen. Realistischer sei da schon der 15. Januar.

Expansionsleiter Jens Tessendorff von der „NORMA Lebensmittelhandels GmbH & Co.KG“ gibt die Hoffnung noch nicht ganz auf. Er liebäugelt auf Anfrage natürlich noch mit „einem Happen“ vom Weihnachtsgeschäft.  Mit Inbetriebnahme sollen etwa zehn neue Arbeitsplätze entstehen, Norma zählt seit mittlerweile über 40 Jahren zu den bedeutenden und erfolgreichen Handelsunternehmen im Lebensmitteldiscount, mit über 1.300 Filialen in Deutschland, Frankreich, Tschechien und Österreich. Die Filialen in M-V werden durch die Niederlassung in Demmin betreut.

als PDF lesen | einen Leserbrief schreiben | diesen Artikel versenden | ... zurück