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Deutschland Kommunales Bericht
Sporthallensanierung wird 300 000 Euro teurer als angenommen
Abstriche an der Gesamtplanung
Zuschauertribüne soll 400 Besuchern Platz bieten
Redaktion: Andreas Köckert
Eingestellt am  05.02.2009 Aktualitätsende 14.02.2009
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Crivitz/gc. Vor etwa zehn Jahren wurde die Regionalschule in Crivitz (Landkreis Parchim) für etwa 3,5 Millionen Euro, die zum großen Teil von der Stadt aufgebracht wurden, saniert. Die alte „Plattenschule“ war danach kaum wiederzuerkennen. „Sie erhielt darüber hinaus eine tolle Aula und im Außenbereich einen Kleinfeldsportplatz mit  Tatanbelag und Kunstrasenspielfeld. Für eine Komplettsanierung der dazu gehörenden Sporthalle, die Ende der 70er Jahre erbaut wurde, reichten unsere finanziellen Mittel nicht“, erinnert sich Bürgermeister Ulrich Güßmann.

Im Verlauf der Jahre seien aus Eigenmitteln notwendige Wärmedämm-Maßnahmen an den Außenwänden  durchgeführt und eine neue Gasheizung installiert worden. Zwar habe man damit  die Energiekosten um 20 Prozent drücken können, aber auf Dauer gehe „klein, klein“ eben nicht. Jetzt sollen die Umkleide- und Sanitärräume erneuert, die Halle schallgedämmt und Lichtschächte im Dach eingebaut werden.

Eine Trennung im Eingangsbereich für Zuschauer und Sportler soll zu einer Reduzierung der bisherigen Verschmutzung führen. Das ist notwendig, da die neue Zuschauertribüne immerhin für 400 Besucher ausgelegt ist, erläutert Güßmann. Außerdem werden Zwischenwände herausgenommen, die Halle im Inneren dadurch vergrößert und die veralteten Sportgeräte durch neue ersetzt.

Die Sanierung soll rund 1,7 Millionen Euro kosten. Eine Million Euro steuert das Land bei, 100 000 Euro kommen von der Sportförderung, 300 000 Euro sind im Etat eingestellt. Fazit: Es klafft noch eine Finanzierungslücke von   300 000 Euro,  die der Materialpreisentwicklung und Auflagen des Landkreises Parchim geschuldet ist. Das Defizit will die Stadt durch Abstriche an der Gesamtplanung kompensieren.

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