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Deutschland Soziales Pressemitteilung
Wegen Nordrhein-Westfalen keine korrekte Bilanz
Schulden vor der Rezession
11 Prozent weniger Verbraucherinsolvenzen im November 2008
Redaktion: Michael Ziebach
Eingestellt am  12.02.2009 Aktualitätsende 21.02.2009
Dieser Beitrag kann im vollem Umfang kostenlos und frei genutzt werden, wenn www.german-circle.de als Quelle genannt wird.
Wiesbaden/gc/destatis. Im November 2008 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 12.447 Insolvenzen verzeichnet, darunter 7.903 Insolvenzen von Verbrauchern und 2.375 Insolvenzen von Unternehmen.
 
Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet wurden.
 
Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen.
 
Demnach ging die Gesamtzahl der Insolvenzen im November 2008 gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Prozent zurück, wobei die Verbraucherinsolvenzen um 10,7 Prozent und die Unternehmensinsolvenzen um 7,5 Prozent abnahmen. Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den November 2008 auf 2,2 Milliarden Euro gegenüber 3,3 Milliarden Euro im November des Vorjahres. Von Januar bis November 2008 wurden 90.009 Insolvenzen von Verbrauchern (- 8,5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 27.054 Insolvenzen von Unternehmen (- 5,7 Prozent) gemeldet.
 
Insgesamt registrierten die Gerichte 142.634 Insolvenzen, das waren 7,8 Prozent weniger als im Zeitraum von Januar bis November 2007. Die Veränderungsraten beziehen sich auf Berechnungen ohne Nordrhein-Westfalen.

Aussender:
Statistisches Bundesamt
Michael Ziebach
gewerbeanzeigen-insolvenzen@destatis.de
http://wwwdestatis.de

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 042 vom 6. Januar 2009
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