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Deutschland Wirtschaft Pressemitteilung
Hamburg treibt Brennstoffzellentechnologie voran
Callux-Praxistests auf RickmerRickmers
Frachtensegler erhält die erste von 100 Brennstoffzellen
Redaktion: Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit
Eingestellt am  13.11.2009 Aktualitätsende 22.11.2009
Dieser Beitrag kann im vollem Umfang kostenlos und frei genutzt werden, wenn www.german-circle.de als Quelle genannt wird.
Hamburg/gc/pm. Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko hat am 12. November 2009 auf der RickmerRickmers einen Praxistest mit Brennstoffzellen-Heizgeräten gestartet. Der ehemalige Frachtensegler erhält die erste von 100 hochmodernen, emissionsarmen Brennstoffzellen, welche E.ON Hanse im Rahmen des Callux-Praxistests (Callux: lat. Calor: Wärme, lat. Lux = Licht) in Hamburg und Umgebung installieren wird.

Insgesamt sollen im Rahmen des Projekts bundesweit rund 800 neue Brennstoffzellen der Firma Baxi Innotech die Markteinführung dieser umweltschonenden Technologie vorbereiten. Ziel: Ab 2013 sollen Brennstoffzellen als „stromerzeugende Heizungen“ zu kaufen sein.

Wirtschaftssenator Axel  Gedaschko: „Hamburg ist bei der Entwicklung und dem Einsatz von Brennstoffzellen weltweit Spitze. Die Auszeichnung ,Green Capital’ begreifen wir als Ansporn: Wir unterstützen die Änderungsprozesse, welche künftig die Energiewirtschaft prägen werden. Ziel ist es, diese nachhaltig, ressourcenschonend und klimafreundlich zu gestalten. In erster Linie liegt diese Aufgabe aber bei den Unternehmen. E.ON Hanse trägt dem bereits vorbildlich Rechnung.“

Der Hamburger Senat setzt während der Übergangsphase von fossilen auf regenerative Energie auf einen Energiemix - unter Einbeziehung der Brennstoff­zellen- und Wasserstofftechnologie. In diesem Jahr hat die Stadt ein Großprojekt mit Daimler für emissionsfreie Mobilität gestartet.

Die Zahl der Brennstoffzellenfahrzeuge wird in den kommenden Jahren gesteigert und mit den Partnern Shell, Vattenfall und Total die entsprechende Infrastruktur mit Wasserstofftankstellen aufgebaut. Die gewonnenen Erfahrungen sind rasch auf neue Anwendungsgebiete übertragbar.

Mit dieser innovativen Technologie wird insbesondere ein Beschäftigungsimpuls für zukunftsfähige Arbeitsplätze mit gut ausgebildeten Fachkräften angestoßen. Hamburg befindet sich auf dem richtigen Weg: das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung stellte kürzlich fest, dass durch energieeffiziente Gebäude, verbesserte Energieausschöpfung in den Unternehmen und klimafreundliche Antriebsysteme im Straßenverkehr Beschäftigungseffekte für bundesweit 380.000 Arbeitsplätze bis 2020 ausgelöst werden können.

Rücksprachen:
Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit
Pressestelle
Jana Tiemann
Tel.: 040-42 841 2239
pressestelle@bwa.hamburg.de
http://www.hamburg.de/bwa

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